Bahrain Industrieller Dieselmotor behält normalen Kaltöldruck, verliert aber echten Druck im heißen Leerlauf, da druckgesteuerte Kolbenkühlstrahlen auf übermäßigen internen Durchfluss untersucht werden
Der Öldruckverlust wurde als echt bestätigt
Ein in Bahrain betriebener Industriemotor zeigte während des Kaltbetriebs einen normalen Öldruck.
Nach längerem Betrieb bei hohen Temperaturen fiel der Öldruck im heißen Leerlauf so weit ab, dass Bedenken geweckt wurden.
Unabhängige Messungen bestätigten, dass der Druckabfall real war, sodass die Untersuchung über die Plausibilität der Sensoren hinausging.
Verschleiß der Ölpumpe und Lagerluft wurden berücksichtigt, aber die Werkstatt untersuchte auch einen weiteren internen Ölverbraucher:druckgesteuerte Kolbenkühlstrahlen.
Motoröl wird über mehrere Zweige verteilt
Die Ölpumpe versorgt eine gemeinsame Galerie, die versorgen kann:
- Kurbelwellenlager;
- Nockenwellenlager;
- Ventiltrieb;
- Turbolader;
- und Kolbenkühlstrahlen.
Der Durchflusszusammenhang kann betrachtet werden als:
Pumpenleistung → Hauptgalerie → Mehrere ölverbrauchende Zweige
Der Druck hängt daher nicht nur von der Pumpenleistung ab, sondern auch davon, wie viel Öl durch jeden Zweig entweicht.
Kolbenkühlstrahlen können druckgesteuert sein
Einige Schwerlastmotoren verwenden Kolbenkühlungsdüsen mit internen Druckventilen.
Diese können bei niedrigerem Druck geschlossen oder begrenzt bleiben und sich öffnen, wenn der Öldruck steigt.
Wenn ein Ventil wird:
- festgefahren;
- beschädigt;
- falsch montiert;
- oder übermäßig verschlissen,
kann der Strahl unter Bedingungen, unter denen ein kontrollierter Durchfluss erforderlich ist, mehr Öl als beabsichtigt durchlassen.
Diese zusätzliche interne Leckage kann den Galeriedruck reduzieren.
Warum das Problem bei Hitze stärker wurde
Wenn die Öltemperatur steigt, sinkt die Viskosität.
Interne Leckagen durch Spalte und offene Strömungswege werden wichtiger.
Ein marginaler zusätzlicher Strömungsweg kann daher während des Kaltbetriebs nur begrenzte Auswirkungen haben, aber im heißen Leerlauf signifikant werden, wenn:
- die Pumpendrehzahl niedrig ist;
- das Öl dünn ist;
- und die interne Motorenleckage im Verhältnis zur Pumpenlieferung am größten ist.
Die Untersuchung nutzte die Durchflussverteilung anstelle einer Einzelkomponentenannahme
Die Techniker überprüften:
- tatsächlicher Öldruck;
- Öltemperatur;
- Ölsorte und -zustand;
- Pumpenleistung;
- Nachweise über Lagerluft;
- Betrieb des Druckreglers;
- und Zustand der Kolbenkühlstrahlen.
Die Düsen wurden nicht einfach als defekt angenommen, nur weil der Druck niedrig war.
Sie wurden als ein Zweig im gesamten Ölflussbudget bewertet.
Die Hochtemperatur-Beanspruchung Bahrains machte eine Heißzustandprüfung unerlässlich
Kurze Kaltprüfungen konnten die tatsächliche Beschwerde nicht reproduzieren.
Es war ein längerer Betrieb erforderlich, um die Öltemperatur und die inneren Spalte in den Zustand zu bringen, in dem der Druckverlust auftrat.
Dies machte die Betriebstemperatur zu einem zentralen Bestandteil des Falls.
Technische Lektion
Die Diagnose des Öldrucks ist teilweise ein Flusszuweisungsproblem.
Eine gesunde Pumpe kann immer noch unzureichenden Galeriedruck erzeugen, wenn ein interner Zweig mehr Durchfluss verbraucht als beabsichtigt.
FAQ
Können Kolbenkühlstrahlen den Motoröldruck beeinflussen?
Bei Systemen mit druckgesteuerten Düsen kann ein übermäßiger Durchfluss durch den Düsenschaltkreis zu einem reduzierten Galeriedruck beitragen.
Schließt normaler Kaltöldruck interne Leckagen aus?
Nein. Interne Leckagen werden oft nach Anstieg der Öltemperatur signifikanter.